Aus Kitzingen:

Nach Gutsherren Art oder Blatter geht mit der FIFA um, als ob sie sein Eigentum wäre

Von unserem stellvertretenden Chefredakteur Dr.Erik Müller-Schoppen

Blatter hat tatsächlich vor, eine fünfte Amtszeit zu machen, er hat beste Chancen dazu, denn die außereuropäischen Länder wählen ihn und die haben die Mehrheit.

Er begründet seinen Wunsch für eine erneute Amtszeit doch tatsächlich damit, dass eine neue Fifa aufgebaut werden müsste. Er hat scheinbar vergessen, dass er in den letzten vier Amtszeiten die FIFA dazu gemacht hat, was sie jetzt auch ist, sein Machtinstrument.
Eine Fußball- Weltmeisterschaft in Katar auszurichten, ist ja wohl ein Treppenwitz der Weltgeschichte, aber Blatter verteidigt dies, als ob es normal sei.
Beckenbauer hingegen ist beleidigt, er empfindet es als Majestätsbeleidigung, als Aprilscherz, dass er die Untersuchungen der FIFA Ethikkommission unterstützen soll.
Der Kaiser Franz Beckenbauer mag wirklich keinen Dreck am Stecken haben, aber seine unüberlegten Bemerkungen wie zum Beispiel die: „Ich habe noch keine Sklaven gesehen“ und er meinte Katar, ist auch nicht besonders lustig gewesen.
Beckenbauers Masche ist, den Ahnungslosen zu spielen, bloß jetzt steht er als „absoluter Ehrenmann“, auch wenn das der Präsident Wolfgang Niersbach so sagt, in der Kritik.
Beckenbauer könnte schon für die FIFA etwas leisten, indem er mal den Mund aufmacht und nicht nur immer den Macher spielt. Niersbach wird nun wieder von seinem Vorgänger Zwanziger angegriffen, er meint er würde zu viel Geld kassieren,da kann man nur sagen, die Welt ist rund.

Autor

Dr. Erik Mueller-Schoppen Mitglied der Chefredaktion

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