Aus Kitzingen:

WM 2014 – Deutschland hat geliefert

WM 2014 – Deutschland musste liefern und hat das beeindruckend getan.

Das Team Jogi Löw hat eindrucksvoll bewiesen, dass es bereit ist für mehr. Ohne echte Stürmer, aber mit einem Thomas Müller, der aus nicht keiner Torchance eine macht. Der Weltfußballer Christiano Ronaldo konnte zeitweise nur verzweifelt in die Kamera blicken und zeigte sich phasenweise wehrlos. Entscheiden kann ein Ronaldo so ein Spiel schon, aber Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport mit eben elf Spielern.

Wie ein nicht eingespieltes Team wirkte das Portugiesische Team. Abstimmungsprobleme der Portugiesischen Diven waren auffällig. Eigentlich sollte man von einem Weltklassespieler wie Pepe erwarten, dass er durch sein Können beeindruckt , und nicht wegen roher Gewalt gegen Müller mit einer Roten Karte vom Platz fliegt und dadurch seine Mannschaft schon zu Anfang schwächt. Da lagen halt die Nerven blank.

Die Deutsche Mannschaft zeigte sich flexibel und sicher. Allrounder in jeder Position. Der ZDF Fußball Experte Mehmet Scholl brachte dies vor dem Spiel schon ein:

„Die Stärke der Deutschen Mannschaft ist ihre Flexibilität“

Nun er hätte auch sagen können, schauen wir mal was kommt, aber so klang es wohlwollender. Ein Blick auf die Bank zeigte zwei schnelle Flügelspieler. Mit Boris Podolsky und André Schürrle hätte Löw noch eine ganz andere Variante gehabt, dadurch ist dieses Team auch schwer einschätzbar.

Die Portugiesen sehen ziemlich schlecht aus. Pepe ist für die nächsten Spiele gesperrt. Fábio Coentrão und Hugo Almeida werden vermutlich verletzt ausfallen, vielleicht sogar für die ganze WM. Dass sind keine guten Aussichten für das Spiel am Samstag gegen die USA.

Den USA könnte man Platz Zwei in ihrer Gruppe schon zutrauen. Mit dem Deutschen Trainer Jürgen Klinsmann schon möglich. Aber auch wenn Ghana das Spiel gestern verloren hat, mit Jérôme Boateng und Michael Essien steckt noch viel Potential drin.

Als bisher elendestes Spiel kann dass bisher einzige 0:0 der WM zwischen Nigeria und Iran bezeichnet werden. Die glorreichen Zeiten fantastischer Techniker wie Okocha, Oliseh, Ikpeba sind vorbei. Beide Mannschaften werden sich schwertun gegen Bosnien und Argentinien. Der Debütant Bosnien Herzegowina konnte trotz Niederlage gegen Argentinien überzeugen. Die wollen mehr!

Nebenbei bemerkt, falls Sie es noch nicht mitbekommen haben sollten: Deutschland hat mit 4:0 gewonnen.

Autor

IT-ler und Blogger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

banner