Aus Kitzingen:

WM 2014 – Was so auffällt

Die ersten Spiele sind gespielt. Die Berichterstattung spricht immer wieder von harten Bedingungen, der Hitze und gestern von hoher Luftfeuchtigkeit, wie beim Spiel: Italien – England.
Auffällig ist, dass alle Mannschaften, die gegen technisch starke Spieler angetreten sind, dieses Defizit durch starke Laufbereitschaft ausgleichen konnten. Kroatien zeigte gegen Brasilien eine enorme Ausdauer und konnte diese auch bis zum Ende aufrecht erhalten. Die Niederlande agierten ähnlich und überraschten die Abwehr der Spanier noch zusätzlich mit weiten Bällen nach vorne.

Einen Robin van Persie darf man halt nicht allein vom Tor stehen lassen. Auch einen schlechten Tag hatte am Freitag wohl Iker Casillas in seiner Aufgabe als Torwart der Spanier. Böse Zungen behaupteten, er sähe aus, wie ein Kreisligatorwart. Auf der spanischen Mannschaft lastet ab jetzt ein unglaublicher Druck.
Die Italiener schienen keine besondere Lust auf die Weltmeisterschaft zu haben, starteten sie gegen England doch eher träge, schafften zwar gute Chancen aber setzten sie nicht um. Beim Fußball sind Tore eigentlich immer noch ein notwendiger Teil des Gewinnes, den man nicht unterschätzen sollte.

Eine einstudierte Ecke und ein platzierter Schuss und schon waren die Engländer hinten. Wichtig war der direkte Ausgleich durch den auffallend guten Daniel Sturridge. Für mich persönlich Spieler des Tages. Nach dem Ausgleich durch Mario Balotelli, spielten die Engländer weiter in ihrem Rhythmus, die Italiener aber fingen mit der Verwaltung der 2:1 Führung an. Wayne Rooney kam noch zu einigen erfolglosen Chancen. Trotzdem sind für mich die Engländer als „brandgefährlich“ und mit viel Potential zu bewerten.
Auffällig ist schon seit dem Berliner Pokalfinale, dass Spieler in den letzten 20 Spielminuten von Krämpfen geplagt werden. Mit Ermüdungserscheinungen der Muskel liegen Spieler ständig am Boden. Ich glaube, dass es das früher in diesem Ausmaß nicht gab.

Heute Abend können wir uns von der Deutschen Mannschaft überraschen lassen. Wie ist die Form? Trauen wir ihnen zurzeit einen Sieg zu? Wird nur ein echter Stürmer ausreichen? Thomas Müller, Mesut Özil oder Mario Götze können diese Position einnehmen, jedoch sind sie keine „gelernten“ Stürmer. Und Miroslav Klose ist in die Jahre gekommen. Heute erfahren wir, ob die Auswahl gegen die starken Portugiesen bestehen kann.

Ich wünsche allen MeinKitzingen Lesern Zuschauer freundliche Spiele und schöne Public-Viewing Abende in Kitzingen.

Autor

IT-ler und Blogger

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